Die Lobby

Seit 20 Jahren ist Graffiti (street Art) die führende Jugendkunstbewegung der metropolen Welt. Berlin ist die Graffitihauptstadt Europas, schreibt die New York Times.

Anders als in vielen europäischen Städten verfügt Berlin aber nicht über ausreichend große Flächen zur legalen Nutzung für Sprüher. Trotz des staatlichen Versprechens nach der bundesweiten Verschärfung der Graffiti Gesetzgebung von 2005, für legale Ausweichflächen zu sorgen, ertrinkt Berlin in einer Masse von schlechten oft illegalen Graffitis, weil keine Freiflächen geschaffen wurden. Um die Qualität und den Willen zum legalen Sprühen, der vielerorts vorhanden ist, zu heben und hier auf globales Niveau zu bringen, tun genehmigte Freiflächen bitter Not.

Die Graffiti Lobby Berlin ist ein offener Kreis von Menschen, der die Graffitikultur in Berlin aktiv pflegen und fördern will. Sie ist nicht hierarchisch strukturiert, sondern baut auf die Synergie der individuellen Qualitäten der einzelnen Teilnehmer, wobei die Teilnahme freiwillig und eigeninitiativ ist. Die Lobby ist ein unabhängiges, transparentes Netzwerk, das Basisarbeit betreibt und für eine alternative Graffitipolitik sowie die Anerkennung von Graffiti als Kunstform wirbt.

 

Die Graffiti Lobby Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Graffitikultur (StyleWriting / AerosolArt / StreetArt / UrbanArt / Wandmalerei) zu pflegen und zu fördern. Konkrete Ziele sind die Einrichtung von legalen, betreuten Freiflächen für Sprüher (Halls of Fame) im gesamten Berliner Stadtgebiet sowie die Etablierung von Graffiti als festes Angebot im Bildungssektor.

 


WAS WIR WOLLEN:


- Förderung der Graffitikunst als zeitgenössische künstlerische Ausdrucksform
- Verbesserung der Wahrnehmung von Graffitikunst im öffentlichen Raum und in den Medien
- Vernetzung von Künstlern, Akteuren und Initiativen in diesem Bereich
- Austausch und Vernetzung mit ähnlichen Initiativen ausserhalb Berlins



UNSERE ZIELE:


- Schaffung von legalen gekennzeichneten Graffiti Walls in allen Berliner Bezirken,
  die jederzeit für alle zugänglich sind (auch sogenannte Zwischennutzungen)
- Förderung von Graffiti als Methode der kulturellen Bildung in Schule und Jugendarbeit

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